DLTLLY: Lea-Won vs. Trump (Session 3)

Lea-Won [Runde 1]

Okay, Kids da draußen, ja,
Hört mal auf untereinander so gemein zu sein,
denn schlimmstenfalls ist das Ergebnis davon eine Trump-mäßige Einheitsbreireimerei.
Und auch die sozialen Ergebnisse von sozialer Ausgrenzungen werden unterschätzt,
Das Ergebnis: Trump sagt: „Wenn der Lea-Won länger als ich rappt, dann ist das voll ungerecht.
Häh, ich bin Trump, ich hab voll den Funk, ich bin ein Mann,
Transen und Schwule sind eher scheiße, hehehehe.“
Wie fing das alles an? Das ist nämlich leider ’n bisschen ernster.
Dieser kleine Robert wurde damals in der Schule gemobbt,
Nur nicht gemocht oder auch zu oft verkloppt?
Na ja, geh’n wir auf Recherche,
Suchen wir doch mal,
Dafür hab‘ ich was gefunden auf seinem Youtube-Kanal,
„Ich war damals in der Schule anders als diese anderen Kids,
und deshalb hab‘ ich in meiner Jugend voll viel Gewalt mitgekriegt,
denn die meisten war’n halt Ausländer und ich war deshalb in der Minderheit,
außerdem war ich etwas dicker leider und deshalb gab’s halt immer Streit.
Aber dann fand‘ ich meinen inneren Frieden durch Rappen,
Dank Freestylen und Texten kann alles Peace sein denn letzten Endes sind wir alle Menschen, he.
Außerdem gibt’s doch gar keinen Grund für Aggression und Gewalt.“
Halt die Fresse, rap deine Strophen im Wald aber ohne ein Mic, wenn du nicht willst, dass die Aggression in mir steigt,
Ich nehm‘ notfalls dann deine Oma als Geisel,
Kleb ihr Kopfhörer auf die Ohren und zeig ihr solang dein‘ Scheiß bis sie selbst anfängt Worte zu reim’n
und dich beim nächsten Mal hierstehend dich battlet und aus purem Hass mit deinem Opa vergleicht.
Aber Leute, aber Leute, traurig ist sowas schon,
Gemobbte deutsche Opfer wie Trump und Fler,
schlicht ein Symptom verkrüppelter Integration.
Im zweiten Part geht’s weiter.

Trump [Runde 1]

So liebe Leute, so liebe Leute,
mir ist völlig klar, dass ihr Lea-Won jetzt schon nicht leiden könnt,
aber ich möchte euch helfen euren Hass in Mitleid zu transformieren,
und auch über seine Vergangenheit kann ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Seine Mutter war eines der Schafe, die den Hirten nicht mehr fanden.
Sie bezirzte in galanten Kleidern Bezirksrepräsentanten und wurde öfter über’s Knie gelegt als niederbayerische Kirchenministranten.
Sie hat, sie hat mit ihrem hirnverbrannten, dirnenhaften Wanken mehr Rüssel gesehen als Pfleger von Zirkuselefanten.
Eines Abends, eines Abends hat sie ein paar Züge von der Pfeife genommen und war higher als ’n Heißluftballon,
im Hintergrund lief ganz leise ’n Song und sie hat ohne es zu merken ihren Eisprung bekommen.
Den Wettlauf zur Placenta hast du als unterambitioniertes Spermium nur aus einem Grund gewonnen:
Deine möglichen Brüder und Schwestern sind die ganze Zeit nur benommen im Kreis rumgeschwommen.
Und auch die Geburt, man kann sein Kind ja eigentlich nicht hassen,
Doch das Erste, wonach sie verlangte,wo ohne ihn, war ohne ihn, den gleichverhassten, kleinen Spasten, den Kreissaal zu verlassen.
Sie gab sich noch ’nen guten Schuss,
Trotz jeder Menge Blutverlust,
Sprang ziemlich resolut in‘ Bus,
Fuhr nach Tschechien und entfernte sich den Uterus.
Aber das war ja auch abzusehn, das war ja auch abzusehn,
Er wurde in der Tierklinik geboren.
Sein Arzt war Veterinär.
Wahrscheinlich ist er deswegen in seinen Tracks immer ne 64stel-Note neben der Snare.
Aber gut, aber gut, nicht vergessen, ich versuch‘ nicht zu stressen,
Ich respektier die Frau, schließlich musste sie dich aus ihrem Uterus pressen.
Aber damit du mir nicht gleich wegkippst, stell ich dir heut‘ sogar ein‘ Arzt um dir permanent den Blutdruck zu messen,
weil in diesem Battle hast du weniger zu sagen als ’n taubstummer Albino-Nigerianer bei einem Kukluxklan-Treffen.

Lea-Won [Runde 2]

Real Talk. Real Talk!
Yo!
Traurig ist sowas schon,
gemobbte deutsche Opfer wie du und Fler,
schlicht ein Symptom verkrüppelter Integration.
Diese dich-mobbenden Kids waren wohl diese kleinen Kanacken-Kids,
die daheim von ihrem Vater stets
ein‘ auf den Nacken kriegen,
sich dann einfach wen anderen nehmen,
einfach den Trump hernehmen,
und ihm einfach ’ne Klatsche geben.
Einfach um all diesem and’ren Mist sich davon einfach mal abzuregen.
Aber eigentlich startet das doch bei den Vätern selbst, die zu viel Scheiße hier arbeiten,
weil das halt alles ist, was dieses Deutschland von all den Migranten will.
Die dieses Deutschland sich einst anschaffen ließ, um die Wirtschaft leicht in den Gang zu kriegen.
Was ich damit sagen will?
Du bist fast so scheiße wie Sarrazin.
Aber egal.
Yo.
Hab ich ein‘ Hänger, bin ich ein Penner?
Bin ich der Trump?
Ne, ich bin Lea-Won.
Lern mein‘ Namen richtig auszusprechen, Mann.
Okay, also erkennen aus welchen Gründen für wen das beschissener ist,
und bekomm deine Probleme mit dem deutschen Rassimus in Griff.
Ich weiß, du bist eine deutsche Kartoffel, die im Selbstmitleid versinkt.
Ja, dein Vater war ein Gangster und hat sich nach sieben Jahren Knast danach auch noch selbst zu viel Heroin gespritzt.
Du hast ihm noch ’nen Track gewidmet, nur änderte das nichts,
Du hast ihm noch ’nen Track gewidmet von wegen um ihn zu warnen,
Ob er wirklich am Leben hängt oder nur an der Nadel.
Und dieser Track plus der andere Track nach dem er dann wirklich krepierte,
sind leider die einzigen zwei Tracks für die ich dich respektiere.
Real Talk.
Also check das doch ma‘.
Nicht mal dein Vater hat aufgehört zu fixen nur weil du ’nen Track drüber machst.
So wie NMZS auch nicht aufgehört hat Suizid begehen zu wollen nur weil so jemand wie ich oder Danger Dan oder Fatoni über sowas schon mal ’nen Track gemacht hat.

Trump [Runde 2]

Also nur mal so ganz kurz, nur mal so ganz kurz,
Er kommt über die Vaterschiene,
ich halt ihn echt für’n Fraggle,
mein Vater ist tot, aber er holt mir ODB, Biggie plus Tupac zum Tag Team-Battle.
Es läuft so, Lea-Won.
Ich hörte in deine Tracks rin, aber ich hab dabei nix gefühlt.
Ich sage nicht, dass sie whack sind, aber sie wirken ein bisschen unterkühlt.
Wenn du mal komplexe Flows dropst, bist du meist neben der Snare.
Deine Styles geben’s nicht her, doch du ziehst über jeden her.
Ich biete dir massig Gegenwehr, denn ich bin nun mal ein Gegner, der
einem schnell die Illusion nimmt, dass man geistig überlegen wär‘.
Mein Wort hat es auf jeden mehr als legendär,
Hört man deine nebenher, merkt man: Er’s nicht der Rede wert.
Aber sorry, Flow beiseite.
Du hörst, mein Flow ist eine Villa, die ich bewohne,
die ich pflege,
die ich selber schmücke.
Dein Flow ist eher ’ne Pennerbehausung,
sowas wie ’ne Wellblechhütte.
Und du schaffst es nicht dein Maul zu halten, sodass man dich beim Radio echt rausschmeißt?
So wurde aus deiner Karriere bei Fresh Inside eine Misere um Whack Outside.
Die Leute, die Leute tolerieren dich höchstens, wenn du ihnen was zu rauchen vertickst,
sonst machen alle ’nen Bogen um dich wie rauchende Schüler um die Pausenaufsicht.
Und deine Texte und Zeilen, deine Texte und Zeilen wollen kein Ende nehmen so wie ’ne Exceltabelle,
aber wenn ich dich zum Battle bestelle, mach ich dich zur Mettfrikadelle als wär ich Metzgergeselle.

Lea-Won [Runde 3]

Okay.
Yo, ich bin freiwillig beim Radio raus, weil mir Radio nicht taugt.
Da lief halt zu wenig Undergroundsound.
Real Talk schon wieder.
Aber Real Talk wird hier ja nicht so geschätzt, egal.
Nochmal Real Talk.
Yo.
Am Anfang dachte ich, ich komm‘ hierher und battle dich so voll politisch,
nenne dich einfach den neuen Hitler.
Doch dann hab ich dieses Acapello, Acapella-Video von dir gesehn,
voll niedlich,
du bezeichnest dich ja selbst als den Wolperdinger.
Nein Mann, du hast nicht die Schläue vom Fuchs, du hast die Whackness vom Lux.
Du bist kein, du bist kein spittendes Lama,
Du bist ein kiffender Gangle, Gammler,
der auf der Suche nach paar billigen Lachern
so wie im letzten Battle dann doch seine Texte verschluckt.
Schau, deine Hänger sind doch ein Rettungsversuch und letztlich ein Schutzreflex,
weil selbst du deine Sätze verfluchst, oder?
Du sagst, du hast die „Schnelle der Gazelle“.
Ja, kann schon sein, aber ich bin ein Löwe weil ich Lion heiße und du kriegst eine Schelle.
Also um mal auf dein Niveau zu kommen, ja?
Du sagst, du bist den ganzen Tag auf Gras wie eine Kuh.
Pass auf, gleich bist du hier wie eine Kuh.
Ich nehm dir den Sieg und du machst statt Musik nur noch Mu.
Und bevor du jetzt gecheckt hast, was da linguistisch dahinter steht..
Ach, lass es dir von den Youtube-Kommentaren erklären, denn dafür gibt’s ja das Internet.
Und noch dazu von wegen was meiner Mutter passiert ist, die auch nicht mehr lebt, ja, von wegen was der passiert ist in der Kindheit und so.
Ja Mann, d.., komm hier nicht so her und sag, ähm, von wegen, du würdest mich ficken.
Red kein Scheiß.
Um mich zu ficken, bin ich etwas zu tight.
Oder, Wortspiel, oder halt dein Penis zu breit.
Je nachdem wie man’s sieht.
Aber außerdem sag ich nein.
Ich sag nein, wenn du mich ficken willst.
Aber wie jeder hier weiß, ist Rap ja sowieso so’n Heterostyle
und so’n eh Vergewaltigung, bei dem man im Battle seine Gegner dann meist gerne mal als Mädchen bezeichnet.
Hundert Jungs hier im Raum, wie viele Mädchen denn?
Im Vergleich zu dreihundert Jungs sind es dann doch eher so drei.
Na ja, plus ich natürlich, also meinetwegen auch vier.
Also komm klar, worüber reden wir hier?
Red keinen Scheiß, zähl ruhig noch weiter, um auch vor dir selbst zu verschleiern: Du redest nur Scheiß.
Schau dich an.
Das Wolperdinger dreht sich in seinem Käfig im Kreis.

Trump [Runde 3]

Also ganz kurz, ganz kurz zu dieser Mädchen- und Männergeschichte so.
Man steckte dich in den Teilchenbeschleuniger, aber man fand nicht das Higgs-Boson.
Sondern unerwarteterweise nur ein zweites X-Chromosom.
Aber, aber nun kommen wir zum dritten und letzten Teil dieser Trilogie.
Ich widme mich nun der Kategorie „Ätzende Dinge, die ich immer noch lieber täte als mir nochmal seine Musik anzuhören“.
Seine Musik ist so nervig, künftige CDs werden vertrieben mit einem „Zahl eine, nimm 2“-Thomapyrin-Gutschein.
Wenn ich mir sein‘ Scheiß anhör‘, frag ich mich, wie man auf so stumpfe Scheiße bouncen kann.
Bevor ich mir das noch mal antue, hör‘ ich mir ’ne Stunde weißes Rauschen an.
Bevor ich das, bevor ich mir das noch mal geb‘, fang‘ ich an meine Freestyles zu schreiben und geh‘ freiwillig zwei Tage lang ’nen zwanzig Zentimeter großen Nierenstein ausscheiden.
Alter.
Bevor du mal die Snare triffst, werd‘ ich mit Angela Merkel ’nen Porno produzieren,
werd aufhören, mich in dieser Form zu duellieren und in einem Dark Room in San Francisco sorglos Chloroform inhalieren.
Nie mehr wieder will ich mir mit seiner Haspelei die Zeit vertreiben.
Eher verpass ich mir ’nen Waldblütenhonigeinlauf und geh nackt in ’ner Imkerei arbeiten.
Bevor, bevor ich noch mal sein‘ Sound pump‘, sind am Himmel alle Sterne für immer verschwunden,
zwei Millionen Perlenschwimmer ertrunken und das Bernsteinzimmer gefunden.
Und eher würd‘ ich einem ausgewachsenen hungrigen Dingo mal das Fell massieren, beim Bingo all mein Geld verlieren oder sinnlos BWL studieren.
Eher noch hätt‘ ich hier im ganzen Raum Sex mit vier Schimpansenfrauen und würde statt auf ’nem Pfeffersteak wie du ’nen Stückchen Pansen kauen.
Doch sorry, Bro, ich leb da halt ’nen ander’n Traum.

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