A Tribe Called Quest

Alben des Monats [08/19]

Wie ihr euch denken könnt, höre ich relativ viel Musik und probiere mich durch allerlei Genres, Bands und Alben. Dabei geht es mir nicht nur um aktuelle Releases, sondern auch um das Erkunden vergangener Jahrzehnte und Backkataloge von Künstler*innen. Seit Jahren bin ich passionierte Last.fm-Nutzerin und am Ende des Monats begutachte ich gerne, was ich in den vergangenen vier Wochen für Musik gehört habe. Warum euch also nicht mit ein paar Worten daran teilhaben lassen? Kurz und knackig versteht sich.

Howard Shore – The Hobbit: An Unexpted Journey (2012)

Ein Film-Soundtrack an der Spitze der „Monatscharts“ ist bei mir etwas ungewöhnlich. Nachdem ich vor einigen Jahren sehr, sehr viele Soundtracks hörte (vor allem von Clint Mansell und Alexandre Desplat), hat sich diese Leidenschaft in letzter Zeit merklich abgekühlt. Howard Shore geht trotzdem immer, wenn man – aus welchem Grund auch immer – ein bisschen für Fantasy-Atmosphäre sorgen will. So geschehen Anfang August, als zwei liebe Freund*innen zu Besuch waren und wir einen Abend damit verbrachten, exzessiv Wizard zu spielen. (mehr …)

Platten des Jahres: 1993

Wir befinden uns im Jahr 1993 und somit in der prime time von Alternative Rock und Rap jeglicher Couleur. East Coast, West Coast, G-Funk, Jazz Rap – da dürfte doch wirklich für jede*n etwas dabei gewesen sein. An die Spitze der Liste schrauben sich Nirvana mit „In Utero“. „Nevermind“ ist und bleibt Nirvanas Meisterwerk, aber „In Utero“ ist fast genau so stark. Mit „Heart-Shaped Box“ ist sogar der beste Song der Band vertreten. Auch „Rape Me“ geht immer. Ob Nirvana wirklich so genial, wichtig, unabdingbar waren wie der Hype suggeriert halte ich für streitbar. Dennoch ist „In Utero“ eines der überzeugendsten Rock-Alben, die ich kenne.

Die folgenden Plätze sind bei mir fest in der Hand des Hip-Hop. Snoop Dogg legte sein unerreichtes Debüt „Doggystyle“ vor und Cypress Hill lieferten allen Stonern der Welt den perfekten Soundtrack für einen „entspannten“ Tag. Manch eine*r mag sich wundern, warum „Midnight Marauders“ von A Tribe Called Quest erst auf Platz vier einläuft. Nun, ich stimme zu, dass es ein wunderbares Album ist. Mir persönlich gefällt der Sound von „Doggystyle“ und „Black Sunday“ aber einfach besser. Nichtsdestotrotz liebe ich den Jazz Rap von ATCQ (auch wenn meiner Meinung nach „The Low End Theory“ und nicht „Midnight Marauders“ ihr Meisterwerk ist). Selbiges gilt im Übrigen für „Reachin'“ von den Digable Planets.

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