Best Coast

Internationaler Frauentag 2020

Am 8. März ist Internationaler Frauentag.

Zu diesem Anlass habe ich mir vorgenommen, in der kommenden Woche ausschließlich Musik von Frauen bzw. Künstler*innen zu hören, die nicht cis-männlich sind. Bands, die auch cis-männliche Mitglieder haben, die allerdings nicht singen, dürfen ebenfalls vertreten sein. Beispiel: Best Coast sind okay, die White Stripes nicht. Es wird ein aufregendes Experiment für mich und ich bin gespannt, wie sich eine Woche ohne cis-männliche Vocals für mich anfühlen wird.

Ich habe hierzu eine Spotify-Playlist erstellt, in die ihr gerne reinhören dürft. Sie ist sehr groß und auf den Shuffle Mode ausgelegt. Vertreten sind alle möglichen Genres von Pop bis Hardcore Punk. Ich werde die Playlist im Laufe der Woche weiter aktualisieren.

Platten des Jahres: 2010

Mit „Black Sands“ von Bonobo erschien 2010 ein Album, das für mich den Höhepunkt in der Diskografie eines meiner Lieblingskünstler bedeutete. Über einen Freund kam ich an „Animal Magic“, das ich für einige Jahre rauf und runter hörte. Spätestens ab „Days To Come“ war ich dann Fan. „Black Sands“ hob dann aber alles noch mal auf eine andere Ebene. Angesichts der Vielschichtigkeit und Qualität wirkte der Terminus „Downtempo“ schon fast wie eine Beleidigung. Selbst im fabelhaften Katalog von Ninja Tune sticht dieses Album positiv heraus.

Gemischtere Gefühle löste bei vielen „Schall und Wahn“ von Tocotronic aus. Noch verschwurbelter als zuvor. Hätte ein Spex-Abo einen Soundtrack, er würde so klingen wie diese Platte. Und genau dafür liebe ich diese Band. Intelektueller Anspruch, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Damit knüpft „Schall und Wahn“ an die Genese der Band in den 00er-Jahren an und schließt die tocotronische Berlin Trilogie ganz und gar rund ab.

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